Social Media

Tipps, Wissen und Neuigkeiten rund um das Thema "Social Media".
Hier finden Sie Grundlagen, Strategien und Trends in der Übersicht.

Der Begriff Social Media, im Deutschen „Soziale Medien“ genannt, ist bereits seit vielen Jahren in aller Munde. Social Media Portale erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, weltweit sowie in Deutschland.

Derzeit liegt die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer/innen von sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Tiktok und Co. weltweit bei rund 5,04 Milliarden. Im Jahr 2012 lag die Zahl noch bei rund 1,48 Milliarden.

In diesem Ratgeber möchten wir Ihnen einen Einblick in die Social Media Welt geben und die wichtigsten Social Media Kanäle sowie Chancen und Risiken vorstellen. 

Immer mehr Unternehmen setzen auf das große Marketingpotenzial von Social Media. In zahlreichen Online Marketing Teams werden Social Media Manager/innen und Expert/innen gesucht, die genau wissen, wie sie spezifische Zielgruppen über Social Media erreichen. Doch welche unterschiedlichen Kanäle stehen den Nutzer/innen zur Verfügung und woraus besteht das hohe Marketingpotenzial von Social Media?

Definition: Was ist Social Media?

Soziale Medien oder Social Media sind digitale Kommunikationskanäle, die der Vernetzung dienen. User können über Social Media Kanäle miteinander kommunizieren, Inhalte erstellen oder teilen. Jede/r Nutzer/in erstellt auf der jeweiligen Plattform ein Profil und pflegt dieses im besten Falle regelmäßig, indem er/sie zum Beispiel Informationen und Fotos teilt. Doch nicht nur Privatpersonen können sich über Social Media austauschen. Auch Unternehmen sind dort vertreten und vernetzen sich beispielsweise mit Kund/innen.

Definition: Was ist Social Media Marketing?

Als „Marketing“ wird in der Regel die konsequente Ausrichtung eines Unternehmens auf die gegenwärtigen und zukünftigen Erfordernisse des Marktes bezeichnet. Als Teil des Online Marketings hat sich in den letzten Jahren das Social Media Marketing (kurz: SMM) etabliert. Social Media Manager/innen setzen Marketingmaßnahmen in sozialen Medien um. Aktuell liegt der Fokus im Social Media Marketing meist auf der Kommunikationspolitik und der Distribution über soziale Netzwerke.

Mit gezielten Marketingmaßnahmen über soziale Medien können Firmen ihre Produkte oder Marken bewerben und das eigene Image verbessern. Da Social Media Plattformen von sehr vielen Menschen täglich genutzt werden, kann eine Marke über Facebook, Instagram & Co. einen hohen Bekanntheitsgrad erlangen, weil ein breites Publikum schnell und kostengünstig angesprochen werden kann. Im Vergleich zu klassischen Marketingmaßnahmen erhalten Unternehmen über Social Media schnell Rückmeldung über den Erfolg der einzelnen Maßnahmen und Kampagnen.
Im Jahr 2023 gaben 93,5 Prozent der befragten B2B-Unternehmen an, Social Media zu nutzen. Damit gehört Social Media Marketing zu den wichtigsten Kanälen in der Kommunikationsstrategie von Unternehmen.

Möchten Sie mehr erfahren? Dann bietet sich der Leitfaden für Social Media Marketing an. 

Social Media Marketing; Post-It's Projektplan

Die wichtigsten Social Media Kanäle

Um Social Media Strategien erfolgreich umzusetzen, können verschiedene Kanäle genutzt werden. Dabei sollten Unternehmen immer ihre jeweiligen Zielgruppen im Blick behalten und prüfen, auf welchen Plattformen diese besonders aktiv sind. Im Folgenden finden Sie eine Auflistung der wichtigsten Social Media Plattformen. Natürlich ist diese Aufzählung nicht vollzählig, sondern müsste noch um einige weitere Plattformen ergänzt werden.
Facebook Logo

Facebook

Im Ranking der größten sozialen Netzwerke und Messenger, gemessen an der Anzahl der Nutzer/innen, belegte Facebook im Januar 2024 mit 3,05 Milliarden monatlich aktiven Usern (MAUs) den ersten Platz (Quelle: Statista). Auch in Deutschland ist Facebook das bekannteste und beliebteste soziale Netzwerk. Die wichtigste Funktionalität auf Facebook ist es, sich selbst mit einem Profil darzustellen und sich mit Freund/innen zu vernetzen. Um die eigenen Kontakte auf dem Laufenden zu halten, kann jede/r Facebook-Nutzer/in eigene Posts verfassen, auf die dann andere User per Like-Button oder mit einem Kommentar reagieren können. Für Privatpersonen stehen die private Darstellung der eigenen Person sowie die Kommunikation mit Freund/innen und Bekannten im Vordergrund. Auch sehr viele Unternehmen und Marken richten sich eine eigene Facebook-Fanpage ein. Diese ist für alle Facebook-Nutzer/innen öffentlich einsehbar und dient der Kommunikation mit den Fans und der Darstellung der eigenen Marke. Der Facebook Algorithmus reiht die Posts nach Relevanz und entscheidet, welche und wann diese im Newsfeed zu sehen sind. 

Ende 2021 hat sich der Facebook-Konzern einen neuen Namen gegeben. Ziel ist es unter der Dachmarke Meta die Kommunikationsplattform der Zukunft zu entwickeln und als Metaverse die Art und Weise, wie Menschen kommunizieren, zu verändern. Wie das die Social Media Welt verändert, bleibt abzuwarten.
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YouTube Logo

YouTube

Auf Platz zwei der größten sozialen Netzwerke liegt mit 2,49 Milliarden MAUs das Videoportal YouTube, das 2006 von Google übernommen wurde. YouTube ist die bekannteste und am meisten genutzte Videoplattform in Deutschland. Auf dem Portal kann jede/r Nutzer/in einen persönlichen Kanal erstellen, Videos unterschiedlicher Themen kostenlos im Webbrowser ansehen, bewerten und hochladen. User können den Content liken und auch über andere Social Media Kanäle verbreiten. Auch dieses Netzwerk verfolgt das Ziel, möglichst viele Abonnent/innen und Klicks zu erhalten. Firmen können Videos zu markenspezifischem Content und Produkten einstellen. Die Viralität von Videos ist höher als die von Fotos oder Text-Content.

Auch als Werbeplattform ist YouTube attraktiv. In der Übersicht über die YouTube-Anzeigenformate erhalten Sie einen Einblick, wo Sie Videos Ads platzieren können. Spannend ist auch ein Blick in die Top 10 YouTuber nach der Anzahl der Abonnenten weltweit.

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WhatsApp Logo

WhatsApp

Das drittgrößte soziale Netzwerk ist mit rund 2 Milliarden monatlichen Nutzer/innen weltweit ist der Messaging-Dienst WhatsApp. Auch hierzulande ist er sehr populär: Insgesamt 85 Prozent der Nutzer/innen von Messenger-Diensten in Deutschland nutzen WhatsApp. Es wird in der Regel für den Austausch von Textnachrichten, Bild- und Video-Dateien sowie Standortinformationen, Dokumenten und Kontaktdaten zwischen zwei oder mehreren Personen verwendet. Die kostenlose WhatsApp Business App wurde speziell für Kleinunternehmen entwickelt und erleichtert die Kommunikation mit Kund/innen durch Funktionen zum Automatisieren, Ordnen und schnellen Beantworten von Nachrichten. Für mittlere und größere Unternehmen eignet sich die WhatsApp Business Plattform

Instagram Logo

Instagram

Die Userzahlen des viertgrößten Netzwerks Instagram, das seit August 2012 zu Facebook (META) gehört, entwickeln sich rasant. Die Anzahl der monatlich aktiven Nutzer/innen weltweit beläuft sich derzeit ähnlich wie WhatsApp auf fast 2 Milliarden. Ursprünglich eine reine App zum Teilen von Fotos, bietet die Plattform mittlerweile Unternehmen vielfältige Marketingmöglichkeiten, z.B. über Instagram Ads. Zum Einen können durch aufmerksamkeitsstarken Content neue Follower/innen gewonnen und Bekanntheit bzw. Reichweite erzielt werden. Andererseits ist es möglich, Werbung zwischen den Beiträgen in Form von Fotos oder Videos zu schalten. Diese sind auf die Nutzer/innen und deren Vorlieben abgestimmt. Um ein Gefühl dafür zu bekommen, was aktuell auf Instagram angesagt ist, empfehlen wir den Instagram Trend Talk. Darüber hinaus finden Sie hier 10 Tipps für eine erfolgreiche Instagram Strategie.

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TikTok Logo

TikTok

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LinkedIn logo

LinkedIn

LinkedIn ist zu einer der wichtigsten Plattformen für Fachleute, Unternehmen und Recruiter/innen auf der ganzen Welt geworden. Die meisten registrierten Nutzer/innen befinden sich in den USA (214 Millionen), Indien (120 Millionen) und Brasilien (71 Millionen). Die Zahl der LinkedIn-Mitglieder in der DACH-Region wurde mit 22 Millionen beziffert (Quelle: Statista 2024). Es bietet eine Vielzahl von Funktionen, die es den Nutzer/innen ermöglichen, ihre berufliche Identität zu präsentieren, sich mit anderen Fachleuten zu vernetzen und Branchentrends zu verfolgen. Unternehmen können Unternehmensseiten erstellen, auf denen sie Produkte bzw. Dienstleistungen bewerben und aktuelle Unternehmensnachrichten teilen. Darüber hinaus bietet LinkedIn eine Vielzahl von Tools für die Personalbeschaffung, mit denen neue, potenzielle Mitarbeiter/innen identifiziert werden können.
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Snapchat Logo

Snapchat

Zunächst ging das amerikanische Start Up Snapchat als Messenger auf den Markt, ein besonderes Extra hatten die Nachrichten aber: Nach wenigen Stunden löschten sich die Bilder, Anhänge und Inhalte selbst. Längst ist Snapchat unter Social Media Managern aber für mehr als nur geheime Botschaften bekannt. Der Schlüssel liegt in den Stories. Eine Story kann aus Videos oder Bildern bestehen und wird gegebenenfalls mit Emoticons und Schriftzügen versehen. Monatlich nutzen etwa 800 Millionen Menschen weltweit diesen Social Media Kanal (Quelle: Statista). Für mehr Informationen, wie Sie Snapchat gewinnbringend für sich und Ihre Marke einsetzen, lesen Sie unseren Artikel zum Thema Snapchat Marketing
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Twitch Logo

Twitch

Twitch ist ein Live Streaming Portal, welches besonders häufig für Streams von Videospielen und E-Sports genutzt wird. Doch inwiefern ist es für das Marketing spannend? Im Gegensatz zu anderen Social Media Plattformen braucht man auch keinen eigenen Account oder Content, um Werbung zu schalten. Mit Twitch Advertising können Unternehmen eigene Video Ads während den Livestreams platzieren oder auch Display Ads schalten. Mehr Einblick in die Plattform und ihre Besonderheiten finden Sie im Twitch Blog. Oder Sie sehen sich die Top 10 Twitch Channels nach Anzahl der Follower weltweit an.

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Twitter X Logo

Twitter / X

Das Unternehmen Twitter Inc. wurde im März 2006 gegründet. Es war zu Beginn vor allem Kommunikationsplattform als auch als soziales Netzwerk für Privatpersonen, Prominente und Unternehmen. Zum Ende des Jahres 2022 wurde Twitter von Elon Musk für 44 Milliarden Dollar übernommen. Seither hat sich die Plattform stark verändert. Neben dem Namenswechsel zu "X", entließ Musk seitdem rund 80 Prozent der Mitarbeiter/innen und kündigte an, mit "X" eine "App für alles" zu entwickeln. Es häuften sich technische Probleme und wahrheitswidrige Aussagen wurden nicht mehr gekennzeichnet. Daraufhin verließen viele finanzstarke Werbekund/innen die Plattform und auch die Zahl der Nutzer/innen wurde rückläufig. Insgesamt steigt die Zahl der MAUs jedoch weiterhin: Im Jahr 2020 waren es noch 347 Millionen User und im Jahr 2023 bereits 421 Millionen. Alle relevanten Informationen zu dem Einrichten eines Accounts, Kampagnenplanung und die Schaltung von Anzeigen finden Sie im X Ads Hilfecenter
Pinterest Logo

Pinterest

Die Zahl der monatlich aktiven Nutzer/innen von Pinterest lag im 2. Quartal 2024 bei 518 Millionen. Als Social Media Plattform zeichnet sich Pinterest vor allem dadurch aus, dass es wie eine visuelle Suchmaschine funktioniert und für seine Nutzer/innen als visuelle Inspirationsquelle dient. Um die Trends der Plattform kennenzulernen, lohnt sich ein Blick in die Pinterest Predicts 2024. Der Report beschreibt die größten Trends, die das nächste Jahr aus Sicht von Pinterest prägen werden und wonach Millionen von Nutzer/innen suchen. Für Unternehmen lässt sich durch das Pinnwandschema ein authentisches Bild der eigenen Marke und seiner Produkte zeichnen. Pinterest bietet die Möglichkeit ein kostenloses Unternehmenskonto anzulegen und durch Pinterest Tags als auch die Pinterest API für Conversions den Erfolg einzelner Beiträge und Maßnahmen zu messen.

Vorrangiges Ziel Ihres Pinterest Auftritts sollte es sein, eine hohe Awareness für Ihr Unternehmen und Ihre Produkte durch Likes und Repins zu schaffen, und weiterführende Links auf die eigene Homepage, zum eigenen Blog oder Shop zu generieren. Rich Pins bieten nicht nur zusätzlichen Inhalt und fallen mehr auf als einfache Pins, sondern synchronisieren auch aktuelle Informationen von der angebundenen Website, zum Beispiel wenn sich der Preis eines Product Pins ändert. Allen Nutzer/innen, die ein Unternehmenskonto haben, stehen Rich Pins als kostenlose Funktion zur Verfügung. Best Practices sowie zum Schalten von Anzeigen finden Sie auf der Pinterest Business Webseite.
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Social Media Grundlagen

Social Media Ziele

Unternehmen setzen Social Media Aktivitäten ein, um unterschiedliche Ziele zu erreichen. Eins der wichtigsten Ziele von Social Media besteht darin, mehr Traffic zu erlangen, d.h. mehr Fans für die eigenen Social Media Plattformen und Webseiten zu gewinnen.

Außerdem ist die Markenkommunikation und Markenbildung über soziale Netzwerke ein zentrales Ziel vieler Social Media Strategien. User werden über die sozialen Netzwerke auf das Unternehmen und dessen Produkte aufmerksam und entwickeln sich im besten Fall zu begeisterten Bestandskund/innen. Social Media spielen somit in der Unternehmens- und Markenkommunikation, sowie in der Leadgenerierung eine wichtige Rolle.

Unternehmen setzen Social Media auch häufig im Marketing Mix ein, d.h. in Kombination mit klassischen Marketingmaßnahmen oder einer digitalen Werbestrategie.  In gewisser Weise sind die sozialen Medien auch eine Art Innovationstool: Unternehmen können am Wissen der eigenen Kund/innen teilhaben, mit diesen interagieren und dadurch eigene Prozesse optimieren oder die eigenen Produkte und Marken verbessern.

Social Media Kampagne & Redaktionsplan

Um erfolgreich auf Social Media zu sein, muss jedes Unternehmen bereits vor dem Start seiner Social Media Aktivitäten eine Strategie besitzen. Das Unternehmen muss vor allem wissen, welche Zielgruppen es über welche Produkte wie ansprechen möchte. Sie sollten zu Beginn einer Kampagne neben einer Social Media Zielgruppenanalyse zudem sicherstellen, dass genug zeitliche und personelle Ressourcen zur Verfügung stehen. Auch sollte für eine erfolgreiche Social Media Kampagne genügend Content im Voraus erstellt werden. Dafür ist es empfehlenswert, einen Redaktionsplan anzulegen. In diesem werden die Postings auf diversen Kanälen (meist in Tabellenform) eingetragen. Neben der strategischen Planung erlaubt der Redaktionsplan den Social Media Manager/innen, einen besseren Überblick zu behalten. Es empfiehlt sich, auch wiederkehrende Themen oder Inhalte wie beispielsweise das „Foto der Woche“ einzutragen. Dadurch kann man die für die Recherche benötigte Zeit bündeln und die Posts für eine oder auch mehrere Wochen im Voraus einstellen. Alle verantwortlichen Mitarbeiter/innen sollten Zugriff auf den Redaktionsplan haben. Die verwendeten Themen sollten für die Marke relevant sein. Sehr erfolgreiche Social Media Kampagnen sprechen die Emotionen der Nutzer/innen an, indem sie ausdrucksstarke Fotos und Videos über diverse Kanäle verbreiten. Zudem gibt es zahlreiche Apps und Tools, mit denen Sie auch ohne aufwendiges Equipment professionelle Social Media Videos erstellen können. Da es jedoch eine zeit- und ressourcentechnische Herausforderung sein kann, jeden Kanal individuell mit aktuellen Inhalten zu füllen, ist der Einsatz von Social Media Management Tools empfehlenswert.

Potenziale und Chancen durch Social Media

Social Media Marketing bringt große Potenziale für Unternehmen und Manager/innen mit sich. Durch Social Media Aktivitäten können neue Kund/innen gewonnen, Bestehende langfristig gebunden und der ROI (Return on Investment) erhöht werden. Die wichtigsten Vorteile und Potenziale durch Social Media Marketing werden hier kurz zusammengefasst:

Reichweite durch Sharing

Unternehmensseiten auf Social Media bieten die Möglichkeit für einen regen Austausch zwischen Mitarbeiter/innen und Kund/innen. Unternehmen können sich von ihrer besten Seite zeigen und ihre Fans für sich begeistern. Coole oder innovative Postings werden geteilt und geliked. Durch das Sharing von Informationen werden somit auch Menschen erreicht, welche die Marke bisher noch nicht kennen oder gekauft haben. Vor allem Empfehlungen von Bekannten haben eine große Wirkung. Die Reichweite der Kommunikation sowie auch die Bekanntheit der Marke kann durch Social Media Marketing und durch das Prinzip des Teilens relativ schnell erhöht werden. So können vor allem Bekanntheitsziele innerhalb kurzer Zeit erzielt werden.

Kund/innen zu echten Fans machen

Die User – Follower/innen, Fans oder Abonnent/innen – können das Unternehmen durch Social Media Aktivitäten näher kennenlernen. Sie erhalten Einblick hinter die Kulissen und lernen die Mentalität der Mitarbeiter/innen besser kennen. Durch Postings und Aktionen kann auf langfristige Sicht ein positives Unternehmensimage aufgebaut werden. Durch die Offenheit des Unternehmens ist es zudem möglich, dass die Identifikation mit dem Unternehmen steigt. Mit kreativen Ideen kann somit nicht nur das Sharing von Inhalten erzielt, sondern User können außerdem zu echten Fans werden. Dabei gilt: Je höher die emotionale Bindung ist, desto eher binden sich die Kund/innen auch langfristig.

Absatz steigern mit relativ geringen Mitteln

Durch konkrete Social Media Aktionen oder auch durch Social Media Advertising kann der Absatz kurzfristig erhöht werden. Der Kostenaufwand ist im Gegensatz zu anderen klassischen Medien wie TV oder Print relativ gering und kann dennoch eine vergleichbare Wirkung erzielen (abhängig von der Zielgruppe). Vor allem durch die Systematik des Teilens und der Weiterempfehlung können Aktionen auch noch Tage nach der Veröffentlichung diskutiert und geteilt werden. Ein weiterer Vorteil bietet die genaue Zielgruppenansprache, die unnötige Kosten durch Streuverluste gering hält. Alter, Geschlecht und andere Merkmale können zuvor in der Strategie definiert und in der Anzeigenschaltung berücksichtig werden.

Die Zielgruppe im Dialog kennenlernen

Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn, YouTube und Co. bieten die einzigartige Chance für Unternehmen und Manager/innen, ihre Zielgruppe genauer kennenzulernen und Wissen über sie zu erlangen. Es geht lange nicht mehr nur um einen Monolog, in dem Unternehmen ihre Botschaften veröffentlichen. Vielmehr findet auf allen Social Media Kanälen ein Austausch in Form von Dialogen statt. Die Stimmen und Meinungen der Fans können dabei strategisch genutzt werden: Anhand der Likes erkennen Sie, was der Zielgruppe gefällt und was nicht. Produktvarianten können durch Umfragen abgestimmt werden. Die Kund/innen in kleine Unternehmensentscheidungen mit einzubinden, bietet nicht nur die Chance des Kennenlernens, sondern ermöglicht darüber hinaus die Steigerung der Identifikation mit dem Unternehmen. Die offene Kommunikation sowie die Interaktion beweisen das Vertrauen gegenüber der Zielgruppe und stärken zusätzlich die Beziehung.

Online Marketing erlaubt zielgenaues Targeting der Zielgruppe

Im Netz ist sehr genau nachvollziehbar, welche Person gerade surft, welches Alter sie hat, welches Geschlecht, welche Interessen usw. Dementsprechend können zum Beispiel Display Ads zielgenau ausgespielt werden. Zudem kann die Display Werbung durch sogenanntes „Retargeting“ nur Personen ausgespielt werden, welche bereits auf einer Unternehmensseite waren. So eine exakte Ansprache einzelner, eventuell kurz vor einer Conversion Stehender ist z.B. über klassische Plakatwerbung kaum möglich – ein klarer Vorteil des Online Marketings!
Eine Zeichnung auf einem Papier in Blau zum Thema Social Media mit diversen skizzierten Icons um die Schrift herum.

Risiken und mögliche Nachteile von Social Media

Social Media Aktivitäten und die damit verbundene Offenheit gegenüber der Zielgruppe haben nicht immer Vorteile. Die Transparenz bietet eine größere Angriffsfläche für Unternehmen. Hinzu kommt, dass das Betreiben einer sozialen Plattform nicht nur aufwendig, sondern vor allem auch durch den Einsatz von Mitarbeiter/innen Kosten verursacht. Hier die wichtigsten Nachteile kurz zusammengefasst:

Der Shitstorm

Unternehmen teilen in Social Media Kanälen alle relevanten Aktivitäten und Wissen mit ihren Fans. Sie treten auf ihrer Fanpage in einen echten Dialog mit ihren Kund/innen. Für Unternehmen bringt diese offene Kommunikation jedoch auch ein Risiko mit sich, weil Social Media Plattformen nicht nur nette Gespräche, sondern auch Angriffsfläche für Kritik bieteen. Immer häufiger geraten Unternehmen, die sich einen Fehltritt erlaubt haben, in einen Shitstorm in sozialen Netzwerken – egal ob auf Facebook, Instagram oder YouTube. Ein Shitstorm ist laut Duden ein “Sturm der Entrüstung in einem Kommunikationsmedium des Internets, der zum Teil mit beleidigenden Äußerungen einhergeht“. Durch Social Media können Fehltritte durch Sharing-Funktionen, sehr schnell weiterverbreitet werden. Schon ein unangemessenes Bild oder ein unbedachter Kommentar kann die Fans verärgern und in Rage geraten lassen.

Folgen eines Shitstorms

Mit welchen Folgen muss ein Unternehmen rechnen, wenn es in einen Shitstorm gerät? Wenn der Shitstorm nur kurz andauert und schnell wieder vergessen wird, dann werden vielleicht nur kurzzeitige Umsatzrückgänge verzeichnet. Ist der Shitstorm jedoch so gravierend, dass Fans diesen Vorfall nicht so schnell verzeihen, dann kann das Unternehmen einen länger andauernden Imageschaden und negative Reputation davontragen. Berichte über Shitstorms auf T3N oder anderen Medienplattformen zeigen, dass Unternehmen heutzutage nachhaltig und sozial agieren müssen. Fans und Kund/innen haben einen immer höheren Anspruch an Unternehmen und beobachten diese ganz genau.

Der Umgang mit Kritik & Trollen

Es muss nicht immer gleich ein Shitstorm sein, aber dennoch ist das Unternehmen regelmäßig der Kritik ausgesetzt. Das Grundprinzip sozialer Netzwerke ist es, dass jeder seine Meinung frei äußern kann. Dies bedeutet aber auch, dass der Eine oder Andere auch Kritik öffentlich macht. Dies kommt relativ häufig vor, wenn Kund/innen mit dem Service oder Ähnlichem nicht zufrieden sind. Unternehmen müssen deswegen stets erreichbar sein sowie regelmäßig alle Social Media Aktivitäten überprüfen und auf Kommentare antworten.
Manchmal sind auch sogenannte Trolle in sozialen Netzwerken unterwegs, die Unternehmen gezielt kritisieren und provozieren. Das Antworten oder eine beruhigende Diskussion mit diesen Trollen sind oftmals nicht zielführend, da sie nicht milde gestimmt werden können und eher destruktiv agieren. Das Ignorieren oder Löschen solcher Kommentare ist oftmals die beste Lösung. Doch die Entscheidung, ob auf einen kritischen Kommentar reagiert werden soll oder nicht, liegt bei den Mitarbeiter/innen oder Manager/innen. Mit solchen Situationen professionell umgehen zu können, erfordert Schulungen und eine Strategie – und bringt somit auch einen Kostenaufwand mit sich. Mehr zu den Merkmalen und dem richtigen Umgang lesen Sie in unserem Artikel zum Social Media Troll
Do not feed the Trolls Schild am Zaun

Social Media Marketing kostet nicht viel, aber es kostet

Social Media Marketing zu betreiben, heißt also, dass ein ganzes Team Vollzeit mit der Kommunikation und dem Austausch mit ihren Fans beschäftigt ist. Für ein Unternehmen bringt dies Personalkosten mit sich. Kosten entstehen nicht nur für das tägliche Betreiben, sondern auch das Entwickeln einer Strategie. Halbherzig geführte Social Media Kanäle sind meistens erfolglos und handeln dem Unternehmen oder dem/der Manager/in eher Ärger ein, als dass sie die Marketingziele erreichen. Vor allem bei einem Shitstorm ist ein geschultes Team für das Krisenmanagement unabdingbar. Zum Teil sind auch Schulungen im Journalismus notwendig, um eine markengerechte Kommunikation zu gewährleisten. Denn nur weil bestimmte Social Media Portale eine hohe Beleibtheit haben oder in den Medien gehypt werden, heißt dies nicht, dass der Einsatz für alle sinnvoll und nachhaltig ist. Aufgrund der aufkommenden Kosten sollte jedes Unternehmen deswegen genau überlegen, ob das Betreiben eines Social Media Kanals zur Erreichung der Marketingziele beitragen kann.

Die Social Media Analyse

Eine Social Media Analyse macht immer dann Sinn, wenn Strategien definiert oder Erfolgskontrollen durchgeführt werden. Analysen können dementsprechend zu mehreren Zeitpunkten stattfinden: Zum Einen vor dem eigentlichen Start des Unternehmensprofils und zum Anderen zur Optimierung und Kontrolle während das Profil schon aktiv ist.

Social Media Analyse zur strategischen Planung

Bevor ein Unternehmensprofil auf sozialen Netzwerken eingerichtet und gestartet wird, sollte sich ein Unternehmen genau überlegen, ob die Kommunikation auf diesen sozialen Plattformen überhaupt sinnvoll ist. Manchmal eignen sich andere Medien, wie ein Magazin oder TV, besser zur Erreichung und Ansprache der Zielgruppe. Deswegen sollten Sie sich vor der Einrichtung eines Unternehmensprofil folgende Fragen stellen: Ist meine Zielgruppe auf den sozialen Netzwerken überhaupt aktiv? Wenn ja, auf welchen genau? Welche Inhalte könnte ich ansprechen? Können die zuvor festgelegten Ziele mit der Kommunikation auf sozialen Plattformen erreicht werden? 

Jede soziale Plattform – egal ob Facebook, LinkedIn, Instagram oder Pinterest – hat eine bestimmte Ausrichtung (eine Art inhaltlicher Leitfaden) und bedient somit auch unterschiedliche Zielgruppen. LinkedIn beispielsweise bezieht sich vor allem auf ein professionelles und berufliches Umfeld wohingegen Pinterest eher thematisch kreativ ausgerichtet ist. Die Zielgruppenanalyse dient dazu, die richtigen Menschen auf der richtigen Plattform zu erreichen. Hier können Studien oder Umfragen in der Marktforschung durchgeführt werden. Die Zielgruppenanalyse dient zudem als Basis für weitere strategische Schritte: Erst wenn die Zielgruppe final festgelegt ist, können entsprechende Kanäle ausgewählt und eine Contentstrategie entwickelt werden.

Social Media Analyse zur Kontrolle der Zielerreichung

Die in der Strategie definierten Zielwerte müssen regelmäßig kontrolliert werden. Erst durch eine stringente Messung in Form von Monitoring kann gewährleistet werden, dass die Ziele auch tatsächlich erreicht werden. Die Beliebtheit und Reichweite der Inhalte wie Bilder, Texte, Videos können durch regelmäßige Social Media Analysen erkannt und ggf. optimiert werden.

Social Media Jobs

Berufsbild Social Media Manager/in

Sie möchten ein Social Media Manager werden? Das ist ein herausfordernder und gleichzeitig vielseitiger Job. Social Media Manager/innen sind in erster Linie für die Unternehmenskommunikation verantwortlich. Auf sozialen Plattformen wie Facebook, Instagram oder LinkedIn präsentieren sie das Unternehmen, indem sie zielgruppenorientierter Content erstellen: Sie recherchieren nach geeigneten Themen, planen und verfassen Beiträge und Kampagnen für die sozialen Netzwerke und führen (Erfolgs-)Analysen zur Performance der einzelnen Kanäle durch. Haben die Follower/innen konkrete Fragen oder Kritik, gehen Social Media Manager/innen darauf ein.

Anforderungen Social Media Manager/in

Es ist ein junges, dynamisches Berufsbild. Man arbeitet in einer aufstrebenden Branche, in der man die Affinität für das Social Web auch beruflich ausleben kann. Es ist von Vorteil, als Social Media Manager/in eine hohe Kommunikationsstärke und Sozialkompetenz zu besitzen. Ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen ist ebenfalls notwendig, um den Kundenvorstellungen und –wünschen gerecht zu werden. Auch technisches Verständnis und ein gewisses Maß an analytischem Denkvermögen sind wichtig, da die Expert/innen für soziale Medien verschiedene Tools und Programme bedienen müssen.

Gehalt & Ausbildung Social Media Manager/in

Das Gehalt liegt im Durchschnitt bei etwa 3.000 Euro brutto monatlich, variiert aber je nach der Größe des Unternehmens, dem Wirtschaftszweig und den Qualifikationen des Angestellten. Es gibt keine klassische Ausbildung zum/zur Social Media Manager/in. Die meisten Personen, die diesen Beruf ausüben, haben ein abgeschlossenes Studium und eine entsprechende (meistens betriebliche) Social Media Manager Weiterbildung hinter sich. Manche ausgebildeten Social Media Manager/innen machen sich selbstständig, gründen eine eigene Agentur für Social Media Beratung und geben selbst Seminare zu Social Web Themen. Aus der Masse an Agenturen herauszustechen, erfordert jedoch ein einzigartiges Konzept.

Berufsbild Digital Content Creator

Digital Content Creation ist ein modernes und vielseitiges Berufsbild, das am Arbeitsmarkt sehr gefragt ist. Die Creators produzieren verschiedene Arten von digitalem Content. Dazu gehören Texte, Bilder, Podcasts und Videos. Diese Inhalte werden zielgruppengerichtet auf digitalen Plattformen wie Social Media, E-Mail-Marketing und Websites beworben. Es ist essenziell, die Performance des Contents zu messen und die eigene Strategie basierend auf den Ergebnissen zu optimieren. Mehr Informationen zu dem Berufsbild sind in unserem Blogbeitrag "Content Creator werden" aufgeführt.

Anforderungen Digital Content Creator

Um Digital Content Creator zu werden, sollten ausgeprägte Kommunikationsfähigkeiten mitgebracht werden, um Inhalte leicht verständlich und überzeugend vermitteln zu können. Auch Kenntnisse in der Bild-, Audio- und Videobearbeitung, sowie ein Auge für visuelles Design sind von Vorteil. Des Weiteren sind innovatives Denken und ein Gespür für neue Trends in diesem Beruf unabdingbar, denn die digitale Landschaft entwickelt sich ständig weiter. Zudem kann ein ausgeprägtes Zeitmanagement- und Organisationsfähigkeiten dabei helfen, den Überblick über alle Aufgaben zu behalten.

Gehalt & Ausbildung Digital Content Creator

Wie viel ein Content Creator verdient, hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören die vorhandene Erfahrung, die gewählte Nische, die Größe der Zielgruppe und die genutzte Social Media Plattform. Es gibt mehrere Möglichkeiten, um als Content Creator Einnahmen zu erzielen: Zum Beispiel mit Werbeeinnahmen über Anzeigenplatzierungen, gesponserten Inhalten, Partnerschaften mit Marken, Merchandise Verkäufen oder diversen Dienstleistungen als Freiberufler/in (z. B. Copywriting oder Videobearbeitung). 

Der Einstieg in das Fachgebiet Content Creation ist für jeden (insbesondere für Quereinsteiger/innen) geeignet. Unser Tipp: Für einen erfolgreichen Karrierestart vermittelt die Content Creator Weiterbildung praxisnahes Expertenwissen!

2 in 1: Berufsbild Social Media Content Creator

Dieser Beruf kombiniert das Talent des/der Social Media Manager/in und des Content Creators. Man plant und entwickelt Social Media Strategien, betreut die Social Media Kanäle des Unternehmens und erstellt in diesem Zuge auch Content mit Tools wie Canva, KI und ChatGPT. Auch das Controlling, Reporting und Monitoring sind essenzielle Aufgaben des Social Media Content Creators, um herauszufinden, welche Inhalte am erfolgreichsten performen. Eine Weiterbildung zum Social Media Content Creator bildet die ideale Basis für eine berufliche Karriere in diesem Berufsbild.

Exkurs: Social Media für Ärzte

Einige Branchen stehen vor besonderen Herausforderungen beim Einsatz von Social Media. Wenn man sich Social Media im Gesundheitsbereich anschaut, stellt man fest: Institutionen wie die DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) sind bereits weiter als die meisten Ärzt/innen und Kliniken. Sie informieren und kommunizieren schon seit Jahren intensiv über Social Media. Doch auch Arztpraxen entdecken die Vorteile einer Kommunikation über Social Media zunehmend für sich. Der Umgang damit sollte aktiv, aber risikobewusst sein.

Arztpraxen und Kliniken profitieren von ihrer Präsenz auf sozialen Netzwerken wie Facebook und Co. in vielerlei Hinsicht. Sie können zum einen ihre Bekanntheit bzw. Reichweite steigern, ein gutes Image aufbauen und kontinuierlich pflegen. Außerdem haben sie durch das Praxismarketing die Möglichkeit, Patient/innen an sich zu binden. Das Social Media Marketing wirkt sich auch positiv darauf aus, wie eine Praxis über aktuelle Themen informiert. Über soziale Plattformen können sie schnell darüber informieren, wenn sie neue Mitarbeiter/innen suchen oder eingestellt haben. Außerdem können Fragen geklärt werden wie: Welche Impfungen stehen an? Wann ist die Praxis im Urlaub? Wer ist der/die stellvertretende Arzt/Ärztin? Social Media bieten sich für Ärzt/innen auch an, um sich mit den Patient/innen über wichtige Themen auszutauschen.

Im Umgang mit Social Media gibt es auch einige Risiken. Die Bundesärztekammer hat in einer Handreichung ein paar Empfehlungen zum Umgang mit Social Media herausgegeben, die 2023 überarbeitet wurde. Ärzt/innen müssen selbstverständlich ihre Schweigepflicht beachten: Es ist nicht erlaubt, Patienteninformationen auf sozialen Plattformen zu veröffentlichen. Wichtig ist auch, die Netiquette zu beachten: Herabsetzende oder unsachliche Äußerungen sind auf sozialen Netzwerken ein Tabu, ebenso falsche Informationen, beispielsweise über andere Ärzt/innen und Arztpraxen.

Social Media Weiterbildungen

Der Marketingerfolg von Unternehmen hängt nicht mehr nur von seiner Website ab, sondern auch zunehmend von der Präsenz in den sozialen Medien! Dadurch steigt auch die Nachfrage nach professionellen Social Media Manager/innen. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit, um mit der Social Media Manager Weiterbildung beruflich durchzustarten! Lernen Sie, wie Sie eine ganzheitliche Social Media Strategie entwickeln, eine Community aufbauen und inspirierenden Content kreieren, um mit Ihrer Marke zu überzeugen.
Diese Weiterbildung ist die ideale Grundlage für Ihre berufliche Karriere als Social Media Content Creator! Darin lernen Sie alles über die Entwicklung von Social Media Strategien, den erfolgreichen Einsatz verschiedener Social Media Plattformen bis hin zur Content-Erstellung mit Tools wie Canva, KI und ChatGPT. Außerdem geben wir Einblicke in den Meta-Werbeanzeigenmanager und zeigen, wie Sie effektive Werbekampagnen aufsetzen. Suchmaschinenoptimierung, Controlling, Reporting und Monitoring sind ebenfalls Bestandteile dieser Weiterbildung.
In der Weiterbildung "Online Marketing Manager Schwerpunkt Social Media" lernen Sie essentielle Social Media Plattformen kennen und binden diese strategisch in Ihren Online Marketing Mix ein. Außerdem machen wir Sie mit relevanten Komponenten wie beispielsweise Suchmaschinenmarketing, Conversion Optimierung, Mobile und Messenger Marketing, Rechtsgrundlagen, sowie Social Media Marketing als besonderen Schwerpunkt, vertraut. 
Eignen Sie sich in der "Content Creator Weiterbildungpraxisnahes Wissen rund um das Thema Content Creation an! Lernen Sie, verschiedene Arten von digitalem Content zu produzieren und diesen zielgruppengerichtet auf digitalen Plattformen wie Social Media, E-Mail-Marketing und Websites bewerben. Messen Sie die Performance Ihres Contents und optimieren Sie Ihre Strategie basierend auf den Ergebnissen.
Dieser Kurs bietet einen fundierten Einstieg in das Thema Social Media Marketing. Sichern Sie sich jetzt wertvolles Basic Know-how und lernen Sie, wie Sie Ihre Zielgruppe auf Social Media noch besser erreichen. In den vier Sessions des Kurses "Grundlagen Social Media Marketing" erläutern führende Branchenexperten die Unterschiede der wichtigsten Social Media Plattformen, zeigen wie strategische Contentplanung und -erstellung geht, vermitteln rechtliche Rahmenbedingungen und verraten Tricks für erfolgreiches Reporting und Monitoring!

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