Diese 5 Social Media Management Tools sparen Zeit und Nerven

Von Nora Horn | Job Know-How

Jan 25
Alte Werkzeuge auf hölzernem Hintergrund. Die richtigen Werkzeuge sind für effektives Social Media Management unerlässlich.

Zweifellos gehören Social Networks mittlerweile zu den wichtigsten Kanälen für Social Media Manager innerhalb der Unternehmenskommunikation. Unabhängig von der Größe des Unternehmens ist eine aktive Präsenz auf unterschiedlichen Social Media Plattformen in den letzten Jahren unverzichtbar geworden. Jeden Kanal individuell mit aktuellen Inhalten zu füllen birgt jedoch zeit- und ressourcentechnische Herausforderungen. Der Einsatz von Social Media Tools dient hier als rettender Anker. Es gibt unzählige Apps, Tools und PlugIns, die beim Scheduling und Crossposting hilfreich sein können – doch welches ist das richtige für das eigene Unternehmen? Wir stellen fünf Social Media Management Tools vor und prüfen sie auf ihre Funktionalität und Usability.

Hootsuite

Hootsuite Social Media Management

Zweifelsohne ist Hootsuite das größte und beliebteste Social Media Management Tool. Hootsuite integriert bis zu 35 Netzwerke und verfügt über eine Mobile App für iOS und Android. Das Tool ermöglicht das Veröffentlichen, Überwachen, Analysieren und Planen von Nachrichten innerhalb der Kanäle. Wer also viel Wert auf zusätzliche Analyse und Tracking-Funktionen legt, ist hier genau richtig. Das einfach gestaltete, mehrspaltige Dashboard ist übersichtlich, die Handhabung fällt nach etwas Einarbeitungszeit leicht. Leider verfügt Hootsuite nicht über Funktionen zur Konkurrenzanalyse, automatisierten Moderation, oder eine Linkverkürzungs-Integration. Viele Funktionen gibt es nur innerhalb der zum Teil kostspieligen Business- und Enterprise-Angebote. Trotz dessen ist Hootsuite eines der einzigen Social Media Management Tools, das ein (limitiertes) kostenfreies Angebot bietet. Wer auf umfangreiche Berichte und Analysen verzichten kann und nicht mehr als zwei aktive Teammitglieder brauch, könnte in Hootsuite einen kostengünstigen Begleiter finden.

Sprout Social

Sprout Social

Die Funktionen von Sprout Social fokussieren sich neben dem Veröffentlichen und Planen von Posts besonders auf die Kommunikation und die Interaktion zwischen Unternehmen und deren Followern. Neben neuen Followern, Mentions und Interaktionen gibt es in einem separaten Tab die Möglichkeit, Keywords zu finden, die Ihre Kunden nutzen. Dies ermöglicht eine Übersicht über Trend und Themen innerhalb Ihrer Zielgruppe. Sprout Social integriert Twitter, Facebook, Google+, LinkedIn und Instagram, und verfügt über Linkverkürzung-Funktionen sowie eine Mobile App. Ein negativer Aspekt an Sprout Social liegt sicher an den monatlichen Kosten – diese orientieren sich nämlich an der jeweiligen Anzahl der Nutzer. Ein fünfköpfiges Team bedeutet also fünffache monatliche Kosten. Ein einheitlicher Nachrichteneingang für alle Nachrichten und Kommentare der verschiedenen Kanäle irritiert einige Nutzer – andere behaupten, es ermögliche sich mehr auf die Interaktionen im ganzen zu konzentrieren und empfinden die Funktion als praktisch.

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Agora Pulse

Agora Pulse

Zwar nicht so bekannte wie Hootsuite, hat Agora Pulse in den letzten Jahren einen immensen Popularitätszuwachs verzeichnen können. Sprout Social integriert Facebook, Twitter, Instagram, Google+ und LinkedIn. Das Tool glänzt vor allem im Interaktionsmanagement und zeigt auf, welche Mentions und Interaktionen einer Reaktion erfordern. “Automated moderation rules” filtern Spam-Messages aus dem Nachrichteneingang – außerdem ist es möglich Nachrichten unter den einzelnen verwaltenden, Teammitgliedern zu delegieren. Leider ist es nicht möglich, Agora Pulse auch mit privaten Facebook Profilen und Gruppen zu verknüpfen. Das Dashboard von Agora Pulse erscheint im Vergleich mit anderen zunächst unübersichtlich. Neue Nutzer benötigen etwas Zeit um Herr über die vielen nützlichen Funktionen und Filter zu werden. Die Preisspanne bei Agora Pulse liegt zwischen 49 € für Einzelpersonen bis zum Enterprise-Angebot für große Unternehmen für 299 € im Monat. Für jedes zusätzliche Social Profile und jedes zusätzliche Teammitglied überhalb der im Angebot festgelegten Anzahl werden erneut Kosten fällig.

Buffer

Buffer

Neben einer Mobile App und einer Browser Extension, die es ermöglicht Inhalte direkt von der Seite zu posten, glänzt Buffer mit der Funktion, wiederkehrende Inhalte zeitlich genau zu planen. Man muss das Rad also nicht jedes Mal neu erfinden, sobald man den gleichen Inhalt nach einiger Zeit erneut veröffentlichen will. Buffer integriert alle großen Social Networks (Twitter, Facebook, LinkedIn und Google+),verfügt zusätzlich über einen Video/GIF Uploader und Pablo, einem integrierten Foto-Tool. Buffer ist übersichtlich gestaltet und unkompliziert im Umgang. Die kostenlose Version erlaubt nur ein Profil auf den jeweiligen Plattformen und limitiert auf 10 geplante Posts pro Profil, was Buffer wohl für Einzelpersonen und kleine Unternehmen am geeignetsten macht. Wer mehr posten und mehrere Accounts inetegrieren möchte, muss zwangsläufig auf ein der kostenpflichtigen Versionen umsteigen.

Sendible

Sendible

Sendible integriert neben den gängigen Social Networks auch Blog-Plattformen wie WordPress und Blogsspot, was kleineren Unternehmen sicher das gesamte Content Management auf einer Plattform ermöglicht. Das Tool analysiert das Engagement jedes Posts sowie Nachrichten – Themen die besondere Aufmerksamkeit benötigen werden hervorgehoben. Viele Posts brauchen jedoch einige Zeit, bis sie in Sensible erscheinen, deshalb ist dieses Tool für sehr schnelllebige Accounts und Echtzeit-Überwachung eher weniger geeignet. Zusätzlich ermöglicht Sendible auch die Verwaltung und Analyse von E-Mail und SMS-Kampagnen. Auch die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet, ähnlich E-Mail Programmen wie Outlook. Abhängig von der Größe und den Bedürfnissen Ihres Unternehmens bewegen sich die Kosten für das Tool zwischen 49 € und 399 €.

Nicht zuletzt will erwähnt sein, dass es kein ultimatives Social Media Management Tool gibt. Jedes Tool hat seine Stärken und Schwächen – diese Zusammenfassung soll eine kurze Übersicht über die besonderen Features geben. Insofern möglich empfehlen wir jedem Unternehmen, mehrere Tools in der kostenlosen Trial Version zu testen, um herauszufinden, welches Tool am ehesten den Ansprüchen, Workflows und Bedürfnissen ihres Business entspricht.

Über den Autor

Nora Horn studierte PR- und Medienmanagement und ist als Marketing-Assistenz bei der Social Media Akademie tätig. Sie betreut außerdem die Social Media Kanäle und den Unternehmensblog.

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