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Was macht ein E-Commerce-Manager? Aufgaben und Gehalt

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E-Commerce‑Manager sind zentrale Allrounder im digitalen Vertrieb: Sie steuern Sortimentsauswahl und Usability des Webshops und haben Bezahlungs- und Logistikprozesse, Umsatz und Budgets stets im Blick.

Der Beruf erfordert technische, analytische und kommunikative Kompetenzen: E-Commerce‑Manager arbeiten mit Webshop-Systemen, Analyse‑Tools und benötigen Kommunikationsstärke zur Abstimmung mit Marketing, IT, Logistik etc.

Starke Zukunftsperspektiven und attraktive Verdienstmöglichkeiten: In Deutschland verdienen E-Commerce Manager je nach Verantwortung zwischen gut 3.000 € und gut 5.000 € brutto im Monat. Im Online-Handel sind qualifizierte Fachkräfte gesucht.


Ob Großkonzerne wie Amazon, mittelständische Unternehmen mit Online-Shops oder kleines Start-up: Überall, wo Waren und Dienstleistungen über das Internet angeboten werden, finden sich Jobs für qualifizierte E-Commerce-Manager. Welche Kernaufgaben hält dieses Berufsfeld für Sie bereit und welche Skills sollten Sie haben? Wir haben den Beruf genauer unter die Lupe genommen und verraten, wie Sie ganz einfach den Einstieg in den spannenden E-Commerce-Bereich finden.

Besondere Spezialisten im Bereich Online-Marketing

E-Commerce-Manager haben eine verantwortungsvolle Position mit vielfältigen Aufgaben. Sie arbeiten an der Schnittstelle von unterschiedlichen Bereichen wie Sales, Marketing, Product und Tech. Dabei beachten sie die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Aspekte des digitalen Vertriebs.    

Qualifizierte E-Commerce-Manager werden von vielen Branchen und Unternehmen gesucht.

Hier können sie einen Job finden:

  • Unternehmen des Einzel-, Groß- und Außenhandels mit Onlineshops
  • herstellenden Betrieben, die ihre Produkte online vertreiben
  • Internetversandhandel

E-Commerce-Manager arbeiten häufig bei großen Online-Händlern.

Aufgaben des E-Commerce-Managers

Was macht ein E-Commerce-Manager? Kurz gesagt ist der E-Commerce-Manager für die digitalen Verkaufskanäle eines Unternehmens verantwortlich, also meist Online-Shops. Seine Basisaufgabe ist es, darauf zu achten, dass der Shop grafisch und technisch stets so gestaltet ist, dass alle Bereiche gut funktionieren und bedienfreundlich sind. Der Beruf ist vielfältig und abwechslungsreich.

Je nachdem, wie ein Unternehmen organisiert ist, können zu den Aufgaben eines E-Commerce-Managers Bereiche zählen wie:

  • digitales Marketing (Marketing-Plan, Kampagnen, Customer Journey etc.)
  • Abstimmung mit anderen Abteilungen/Unternehmensbereichen
  • Produktplanung
  • Preisgestaltung
  • Vertriebskanäle festlegen
  • Verkaufsprozess im Onlineshop überwachen
  • mit Geschäftspartnern und Dienstleistern verhandeln
  • Analysen durchführen (KPIs etc.) und deren Ergebnisse präsentieren
  • technische Optimierungen im Onlineshop vornehmen (Conversion Rate, User Experience, SEO, GEO etc.)
  • Online Shop Optimierung (Vertrieb, Kundenservice, Retouren etc.)
  • Budgets überwachen

Für E Commerce Manager in einer Führungsposition kann noch dazu kommen:

  • Teamleitung
  • Personalverantwortung

Vor allem größere Unternehmen haben in der Regel eine separate Kundenservice-Abteilung bzw. eine Buchhaltung. Daher sind folgende Aufgaben im Berufsbild des E-Commerce Managers optional:

  • Kundenberatung: Fragen beantworten, Empfehlungen geben und Kunden durch den Kaufprozess begleiten
  • Order-Management: Bestellungen bearbeiten, Versand bzw. Rückversand (Retouren) koordinieren, Wiederkäufe fördern
  • Backoffice: Rechnungen stellen, Mahnungen versenden, Steuer- und Rechtsfragen klären

Thomas Hörner, E-Commerce-Experte und Dozent an der SMA, erläutert in seiner Vorlesung “Die E-Commerce Welt”, welche zentralen Aktivitätsbereiche dazu gehören:

“Es geht los mit der Planung: Wir brauchen eine Strategie. Wir müssen uns mit Zielgruppen beschäftigen. Wir müssen uns überlegen – was bieten wir dem Kunden für einen Nutzen? Wie positionieren wir uns?

Dann haben wir Aktivitäten, die vor dem Kauf stattfinden: Online Marketing, den Shop betreiben, den Marktplatz beschicken und die Preisgestaltung. Auch Kundenberatungen oder Hilfestellungen bei der Produktauswahl gehören dazu.

Nach dem Kauf folgt das Order-Management: Bestellungen verschicken, Zahlungen annehmen, Retouren und Beschwerden abwickeln. Wir wollen zufriedene Kunden natürlich erneut zum Kauf anregen, deswegen ist der After-Sale-Service besonders wichtig.“

Zentrale Aktivitätsbereiche im E-Commerce: mit Thomas Hörner
Diese Vorlesung ist Bestandteil unseres Onlinelehrgangs “Online Marketing Manager Schwerpunkt E-Commerce”.

Im Detail bedeutet das für das Aufgabenprofil eines E-Commerce Managers:

  • Strategische Platzierung des Onlineshops: Konkurrenz analysieren und eine Strategie entwickeln, wie sich der Shop von anderen Anbietern abheben soll
  • Sortimentsplanung und -auswahl: Sortiment sinnvoll strukturieren, Artikel anlegen und aktualisieren, Produktbeschreibungen verbessern, Produktbilder optimieren
  • Definition der Verkaufsargumente: Mehrwert der Produkte für die (Neu-)Kunden hervorheben
  • Steuerung ausgewählter Online-Marketing-Aktivitäten: Keywords recherchieren und platzieren, Auffindbarkeit der Produkte im Web verbessern
  • Pflege von Marktplatz-Auftritten: Produkte auf Shop-Marktplätzen (z. B. Amazon) einstellen und aktualisieren, Social Commerce nutzen (z. B. TikTok Shop oder Shoppable Videos auf Instagram)
  • Preis- und Rabattgestaltung: Preise festlegen und bei Bedarf anpassen

Sie sehen also: Das E-Commerce ist vielfältig und abwechslungsreich und es kann Überschneidungen mit den Bereichen Online-Marketing, Social Media, Social Commerce, Kundenservice und Buchhaltung mit sich bringen.

Was muss ein E-Commerce-Manager mitbringen?

Es gibt nicht die eine klassische Ausbildung. Wer diesen Beruf ergreifen will, kann ein Studium der Wirtschaftsinformatik oder Betriebswirtschaftslehre mit unterschiedlichen Schwerpunkten wählen, etwa Sales/Marketing. Das bietet eine solide Basis für das Verständnis der betriebswirtschaftlichen und technischen Aspekte des E-Commerce.

Ein Studium ist jedoch keine zwingende Voraussetzung: Wie überall in der höchst dynamischen Online-Marketing-Branche sind viele Unternehmen offen für Quereinsteiger. Daher absolvieren viele angehende E-Commerce-Manager eine Weiterbildung neben dem Beruf. Das hat einen weiteren Vorteil: Sie verbinden Theorie mit Praxis und erwerben relevante Berufserfahrung. Passend dazu bietet die Social Media Akademie die zertifizierte Weiterbildung zum Online Marketing Manager Schwerpunkt E-Commerce an. Diese lässt sich in Teil- oder Vollzeit absolvieren und vermittelt direkt anwendbares Know-how.

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Diese Skills braucht es im E-Commerce

Technische Fähigkeiten zählen zu den zentralen Skills eines E-Commerce-Managers, da er häufig mit Online-Plattformen, Content-Management-Systemen und Analyse-Tools arbeitet. Ein fundiertes Verständnis von Web-Technologien wie HTML, CSS und JavaScript ist ebenfalls hilfreich.

Eine ausgeprägte Analysefähigkeit ist ebenfalls wichtig, denn E-Commerce-Manager müssen zahlreiche Daten erfassen und interpretieren.

E-Commerce-Manager müssen digitale Kanäle verstehen, denn sie setzen oft Online-Marketing-Maßnahmen um mit dem Ziel, Traffic und Conversion-Rate des Onlineshops zu steigern. Das erfordert ein Verständnis für Suchmaschinen-Optimierung (SEO), Suchmaschinen-Marketing (SEM), Generative Engine Optimization(GEO) und Social Media Marketing.

Auch Soft Skills wie Kommunikationsstärke und Teamfähigkeit dürfen im E-Commerce nicht fehlen. Denn das Berufsbild bringt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Abteilungen wie Marketing, Logistik und Kundenservice mit sich. Insbesondere bei international ausgerichteten Unternehmen sind gute Englischkenntnisse eine zusätzliche Voraussetzung für den Job als E-Commerce Manager.

Gehalt des E-Commerce Managers

Das Gehalt eines E-Commerce-Managers ist abhängig von verschiedenen Faktoren:

  • Aus- und Weiterbildung
  • Erfahrung
  • Verantwortung
  • Führungsposition
  • Branche
  • Bundesland
  • Unternehmen (Art, Größe etc.)

Das Einstiegsgehalt als E-Commerce-Manager auf Junior-Ebene liegt laut kununu im Durchschnitt ohne Personalverantwortung bei 3.375 Euro im Monat bzw. 40.500 Euro im Jahr. Nach zehn Jahren Berufserfahrung beträgt das Gehalt als E-Commerce-Manager auf Senior-Level durchschnittlich 64.300 Euro brutto pro Jahr, also rund 5.300 Euro im Monat. Das deckt sich weitgehend mit den Daten der Arbeitsagentur, wonach E-Commerce-Manager im Alter zwischen 25 und 55 im Median rund 4.900 Euro im Monat verdienen.

Mit Erfahrung und Führungsverantwortung steigt das Jahresgehalt auf gut 68.000 Euro. Als Head of E-Commerce sind laut gehalt.de im Durchschnitt sogar rund 10.000 Euro im Monat drin.

E-Commerce-Manager verdienen in Deutschland am meisten in diesen Städten:

  • Frankfurt am Main
  • Düsseldorf
  • Stuttgart

Gute Chancen für den Auf- und Quereinstieg

Der immer schneller fortschreitenden Digitalisierung sei Dank ist die Branche dynamisch und offen für Quereinsteiger.  

Den Statistiken der Bundesagentur für Arbeit zufolge gelten E-Commerce-Manager als Spezialisten innerhalb der ihr zugeordneten Branche „Handel“. In einigen Regionen wie Nordrhein-Westfalen zählt der E-Commerce-Manager zu den sogenannten Engpass-Berufen – das heißt, dass es einen Fachkräftemangel gibt.

Sie sind bereits im Handel und/oder Online-Marketing tätig? Dann können Sie mit einer gezielten Weiterbildung Ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt erhöhen und Ihrer Karriere neuen Antrieb verleihen. Wenn Sie Ihr bestehendes Know-how ausbauen und sich neue Fähigkeiten aneignen, beispielsweise im Bereich Automatisierung und KI, können Sie das Einkommenspotenzial erheblich steigern.

Lesetipp: Marketing Automatisierung in Unternehmen gewinnbringend einsetzen

Gut zu wissen: Mit solch einer Qualifizierung können auch Stellenangebote mit abweichendem Titel wie „Sales-Manager E-Commerce“, „Online-Shop-Manager“ oder „Marketplace Specialist“ für Sie interessant sein.

Zukünftige Entwicklung im E-Commerce-Management

Die bedeutendsten Trends sind die Künstliche Intelligenz und das maschinelle Lernen. Diese Technologien ermöglichen eine tiefere Analyse des Kundenverhaltens und eine personalisierte Ansprache.

Lesetipp: KI im Marketing – Chancen, Risiken und Lösungen

Ein weiterer wichtiger Trend ist das Social Commerce. Da immer mehr Kunden ihre Einkäufe über mobile Endgeräte tätigen, sollten E-Commerce-Manager Verkaufskanäle wie beispielsweise den TikTok-Shop in Erwägung ziehen.

Lesetipp: Social Commerce – Die Zukunft des digitalen Handels für Unternehmen

FAQ: E-Commerce Manager werden

Was macht ein E-Commerce Manager?

Ein E-Commerce-Manager ist für die Online-Verkaufskanäle verantwortlich. In dieser Position plant und führt er Analysen unterschiedlichster Daten durch – alles mit dem Ziel, die Kanäle zu optimieren und die Verkäufe zu steigern. Er fungiert als Schnittstelle zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Marketing und Kundenservice.

Wie viel verdient ein E-Commerce Manager?

Das Gehalt hängt u. a. von der Größe des Unternehmens und Standort sowie Ihrer Erfahrung ab. Als E-Commerce-Manager verdienen Sie in Deutschland mit einem Vollzeitjob zwischen 3.000 Euro und gut 5.000 Euro brutto im Monat.

Welche Skills und Ausbildung braucht ein E-Commerce-Manager?

An Soft Skills sollten E-Commerce-Manager vor allem eine ausgeprägte Analysefähigkeit, technisches Verständnis, betriebswirtschaftliches Denken und Kommunikationsstärke haben. Ein Studium in einem Bereich wie BWL oder Wirtschaftsinformatik bzw. eine kaufmännische Ausbildung ist eine gute Basis, doch der Quereinstieg ist ebenso möglich. Dafür ist eine angesehene Qualifizierung wie der Onlinelehrgang „Online Marketing Manager Schwerpunkt E-Commerce“ an der Social Media Akademie ein guter Startpunkt.

Werden E-Commerce-Manager gesucht?

Ja! Der Onlinehandel nimmt zu und E-Commerce-Manager sind gesuchte Experten auf ihrem Gebiet. In manchen Regionen herrscht Fachkräftemangel.


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