How-To: Content Themenfindung

Von Nora Horn | Job Know-How

Jul 06

Die Erstellung von guten Inhalten und Themen bestimmt den Erfolg von Content Marketing. Nur wer auf seine Kunden zugeschnittenes Material präsentiert, setzt langfristig seine Unternehmensziele um. Wenn Content Marketing Manager sich nach den Bedürfnissen Ihrer Nutzer richten und zusätzlich durch Innovation bestechen, bleiben Sie konkurrenzfähig. Gründliche Analyse und Recherche legt daher den Grundstein für eine gelungene Content Themenfindung.

Die vier Prozessstufen der Content Themenfindung 

Bei gelungenem Content Marketing kommt es auf die richtige Strategie an. Für die Content Themenfindung hilft es, sich an festgesetzte Schritte zu halten und diese passend zum Unternehmen umzusetzen. Sie erleichtern es, ein Thema zu fokussieren und richtig aufzubereiten. Zu den Schritten gehören: Brainstorming, Recherche, Monitoring und Kundenfeedback. Diese vier Faktoren sind alle gleich wichtig. Die Reihenfolge der vier Schritte bestimmen Sie. Bei erfolgreicher Content Themenfindung begleitet Ihre Zielgruppe jeden dieser Schritte. Nur wer weiß, was diese bewegt, kann mit passendem Content darauf eingehen. Finden Sie heraus, was in Ihrem individuellen Fall funktioniert. Trotz der wesentlichen Arbeitsschritte ist Content Themenfindung kein starrer Plan nach Lehrbuch, sondern ein flexibler Prozess.

Grafik zeigt den Prozess der Content Themenfindung

Quelle: https://www.textbroker.de/wp-content/uploads/2017/04/themenfindung_bild-750×465.jpg

Das Brainstorming – mit Empathie zur richtigen Idee

Bei der Content Themenfindung kommt es zunächst darauf an, dass Sie Ihre Ideen sammeln und sortieren. Stellen Sie Überlegungen zu Ihrer Zielgruppe an. Mit welchem Content erreichen Sie diese am besten? Welche Bedürfnisse stecken dahinter und wie kommen Sie diesen entgegen? Hierbei entsteht meist ein fließender Übergang zu den anderen Schritten der Content Themenfindung. Erstellen Sie ein Mindmap. Lassen Sie die Überlegung einfließen, was Nutzer auf Ihre Seite führt. Damit in Verbindung stehen deren Interessen, Ziele und mögliche Probleme. Wie können Sie zu diesen Aspekten Hilfestellung anbieten? Versuchen Sie Schlüsselbegriffe mit den Bedürfnissen der Nutzer zu verknüpfen. So besitzen Sie wichtige Stichwörter für die Content Recherche. Dabei spielt es natürlich eine zentrale Rolle, worauf Ihr Unternehmen ausgerichtet ist.

Die Recherche – vertiefen und analysieren mit Trendbewusstsein 

Die Recherche ist ein komplexer Schritt, da Sie sich an der Vergangenheit orientiert, Gegenwärtiges aufgreift und damit Zukunftsprognosen erstellt. Konkret bedeutet das, dass Sie sich mit dem bisher erstellten Content beschäftigen. Besonders in dem Fall, wenn die damit verbundenen Content Marketing Strategien nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben. Ergänzend ermitteln Sie aktuelle Trends und analysieren die relevanten Suchanfragen Ihrer Nutzer. Ein wichtiger Zusammenhang liegt in der Keyword-Recherche. So ermitteln Sie häufige Suchanfragen, können den Wettbewerb um bestimmte Themen einschätzen und auf dieser Grundlage selbst welche formulieren. Dabei helfen bekannte Tools wie der Google Keyword-Planner. Ein weiterer relevanter Aspekt ist das Aufspüren von Trendthemen. Hierbei bringen Sie beispielsweise Google Trends oder die Top-Hashtags sozialer Netzwerke wie Twitter weiter. Neben der Ermittlung von Trends kommt es auf Zahlenstatistiken an. Mit Tools wie Google Analytics lassen sich Klickzahlen ermitteln. Was hat Nutzer zu einem Aufruf der Seite veranlasst? Wie lange haben sie sich aufgehalten und was zu Absprüngen geführt? Dies liefert einen wertvollen Qualitätsmaßstab für Ihren Content. Liefern Sie diesen zugeschnitten auf die Bedürfnisse Ihrer Nutzer. Dann fallen die Zahlen zu Ihren Gunsten aus.

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Monitoring – auf Beobachtungsposten 

Nur wer sowohl seine Zielgruppe als auch die Konkurrenz im Auge behält, ist imstande auf beides zu reagieren. Zugegeben, ein komplexes Unterfangen, da die Kommunikation über Sie auf verschiedenen Kanälen stattfindet. Je nachdem, wie Ihr Unternehmen aufgestellt ist, existieren Produktrezensionen, Kommentare oder Diskussionsbeiträge. Dabei gilt es nicht nur diese internen, sondern auch externe Quellen im Auge zu behalten. Wo erwähnen und bewerten Sie Nutzer sonst noch? Mitteilungen in der Presse, Bewertungsportale, Empfehlungen – alle diese Einzelheiten formen das Image und damit die Marke Ihres Unternehmens.

Bei der Beobachtung der Konkurrenz analysieren Sie im Prinzip auf einer ähnlichen Ebene wie bei sich selbst. Schauen Sie sich deren Content und die dazugehörigen Rezensionen an. Welche Struktur liegt dem Content zugrunde? Was steckt hinter deren erfolgreichem Suchmaschinenranking? Auch hier bildet die Keyword-Recherche ein wertvolles Instrument. Gibt es sichtbares Feedback? Was heben zufriedene Kunden dabei besonders hervor? Wichtig: Es geht nicht darum, die Konkurrenz zu kopieren. Nur wer eigenen Content bietet, demonstriert Eigenständigkeit, Qualität und Authentizität.

Das Kundenfeedback – Erfolge und Misserfolge sichtbar machen 

Ohne Rückmeldung von den Kunden einzuholen, besteht das Risiko, mit Maßnahmen ins Leere zu laufen. Investieren Sie Zeit und Mittel, um Feedback auszuwerten. Neben einem Kundenservice lässt sich das beispielsweise über Umfragen oder einfache Feedbacktools wie Bewertungssysteme bewerkstelligen. Einige Maßnahmen lassen sich schnell und fast automatisch ausführen. Komplexere Feedbacktools wie Umfragen müssen Sie Kunden eventuell erst „schmackhaft“ machen, damit diese darauf eingehen. Machen Sie den Kunden Ihren außerordentlichen Stellenwert deutlich.

Feedback zu nutzen ist der erste Schritt. Der zweite führt Sie dazu, das eingeholte Feedback zu analysieren. Was läuft zufriedenstellend? Wo besteht Potenzial zur Verbesserung? Die Kundenzufriedenheit bildet die Messlatte für Content Marketing.

Übung macht den Meister 

Wenn Sie sich an die vier elementaren Schritte halten, sind Sie auf dem besten Weg zu effizienter Content Themenfindung. Die Kunst besteht darin, einen fließenden Übergang zwischen diesen Faktoren zu gestalten. Sie werden mit bloßer Kreativität ebenso wenig weiterkommen wie mit reiner nüchterner Datenanalyse oder Tools. Erst die Verknüpfung birgt den Schlüssel zu erfolgreichem Content Marketing. Diese Fähigkeit lässt sich erlernen, beispielsweise mit einer qualifizierten Weiterbildung zum Content Marketing Manager.

Über den Autor

Nora Horn studierte PR- und Medienmanagement und ist als Marketing-Assistenz bei der Social Media Akademie tätig. Sie betreut außerdem die Social Media Kanäle und den Unternehmensblog.

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