Cross Channel Marketing – Definition und Beispiele

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Cross Channel Marketing verknüpft digitale und klassische Kanäle gezielt miteinander, um Reichweite und Wirkung zu erhöhen. Besonders effektiv wird es, wenn Nutzer Inhalte selbst weiterverbreiten („virales Marketing“) und so zusätzliche Sichtbarkeit ohne höhere Werbekosten erzeugen.

Der größte Vorteil liegt in der Messbarkeit: Unternehmen können KPIs wie Klickzahlen, Kontaktformulare, Verkäufe, Likes oder Reposts kanalübergreifend analysieren und dadurch Kampagnen datenbasiert optimieren sowie erfolgreiche Angebote schneller identifizieren.

Erfolgreiche Cross-Channel-Strategien brauchen klare Ziele und eine definierte Kanalrolle: Statt „mehr Kanäle = mehr Erfolg“ sollten Unternehmen konkrete KPIs festlegen (z. B. Conversion Rate +X %), Medienbrüche vermeiden und Kanäle gezielt entlang der Customer Journey einsetzen.


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Cross Channel Marketing – kurz gesagt geht es dabei um die Verknüpfung verschiedener Medien. Dieser Artikel enthält eine Einführung und erklärt, wie es sich im Marketing einsetzen lässt.

Cross Channel Marketing Definition

Beim Cross Channel Marketing geht es für den Online Marketing Manager zunächst einmal darum, verschiedene Kanäle wirksam miteinander zu kombinieren. Die Bandbreide reicht von klassischen Zeitungen und Zeitschriften über Radio und Fernsehen bis hin zu Website und Social Media.

Wie funktioniert Cross Channel Marketing?

In erster Linie kommt es natürlich auf das Budget an – doch im Idealfall geben die Empfänger der Werbebotschaften selbst die Inhalte weiter. Im Internet wird es als “virales Marketing” bezeichnet, wenn Nutzer eigeninitiativ Inhalte per Mund-zu-Mund-Propaganda, Messenger oder über soziale Netzwerke weiter verbreiten. So wird das Werbebudget geschont und die Botschaft gewinnt trotzdem an Sichtbarkeit.

Darüber hinaus sollten Empfänger nicht nur direkt angesprochen, sondern auch zu einer Handlung aufgefordert werden. Dabei kann es sich um den Kauf eines Produkts oder die Teilnahme an einem Gewinnspiel handeln – wichtig ist vor allem, dass das Unternehmen Rückmeldungen erhält, um den Erfolg einer Kampagne messen zu können.

Vorteile von Cross Channel Marketing

Auf digitalen Marketingkanälen ist es möglich, den Erfolg von Kampagnen in Form von Klickzahlen, ausgefüllten Kontaktformularen oder neuen Likes bei Facebook nachzuvollziehen (Stichwort: Marketing KPIs). Das Cross Channel Marketing profitiert zumindest bei einem Mix aus digitalen Kanälen demnach aus Messbarkeit, Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass eine größere Anzahl an Empfängern leichter zu erreichen ist. Wer eine Werbebotschaft auf nur einem Kanal verbreitet, geht in der Masse schnell unter. Hat man jedoch seinen Fuß in mehreren Türen, ist es wahrscheinlicher, die Empfänger tatsächlich zu erreichen. Zudem bleibt es den Empfängern überlassen, welches Medium sie nutzen.

Verschiedene Berührungspunkte mit den Empfängern sorgen zudem dafür, dass Unternehmen mehr Daten sammeln können. Einerseits lassen sich die Klickzahlen der Website analysieren, andererseits die Verkäufe in einzelnen Filialen oder die Likes und Reposts der Social Media Beiträge. Diese Daten tragen langfristig dazu bei, dass die Verantwortlichen analysieren können, welche Angebote und Aktionen besonders gut funktionieren.

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Multi vs. Cross vs. Omnichannel Marketing

Oft gibt es Verwirrung rund um diese Fachbegriffe. Die Varianten lassen sich jedoch leicht unterscheiden:

Bei Kampagnen, die als Multi Channel geplant werden, wird die Botschaft über verschiedene Kanäle separat verbreitet. Eine neue Gesichtscreme wird zum Beispiel in TV-Spots, auf Plakaten sowie mit Anzeigen in Frauenzeitschriften und auf entsprechenden Webseiten beworben. Gerade in großen Unternehmen, in denen die Budgets für verschiedene Kanäle getrennt verwaltet werden, kann das zu einem Denken in mehreren Silos führen, zwischen denen nur wenig Koordination stattfindet.

Beim Cross Channel Marketing geht es hingegen darum, dass verschiedene Kanäle miteinander interagieren können und sich gegenseitig ergänzen. Ein Beispiel dafür ist “Click and Collect”: Das Produkt wird online bestellt und in der Filiale vor Ort abgeholt.

Das Omnichannel Marketing geht noch einen Schritt weiter: Alle Kanäle – sowohl digital als auch physisch – sind miteinander verknüpft, um ein einziges, nahtloses und einheitliches Kundenerlebnis zu bieten.

Checkliste für die Cross Channel Strategie

Um auf mehreren Kanälen gleichzeitig erfolgreich zu sein, ist es zunächst einmal wichtig, sich Gedanken über die eigene Zielgruppe und die Nutzung dieser Kanäle zu machen:

  • Welches konkrete Geschäftsproblem soll die Strategie lösen? (Nicht „stärkere Kundenbindung“, sondern z. B. Steigerung der Conversion Rate um X Prozent)
  • Welche Zielgruppen sind relevant — und wie unterscheiden sie sich nach Kanalnutzung und Kaufverhalten?
  • Auf welchen Kanälen ist meine Zielgruppe aktiv?
  • Welche Rolle soll jeder Kanal im Gesamtprozess übernehmen? (Awareness, Consideration, Conversion, Retention — nicht jeder Kanal muss alles leisten.)
  • Welche Kanäle ergänzen sich — und welche konkurrieren intern um Budget oder Aufmerksamkeit? (Mehr Kanäle bedeuten nicht automatisch mehr Wirkung.)
  • Wo entstehen aktuell Medienbrüche oder widersprüchliche Nutzererlebnisse?
  • Welche Datenquellen und Tracking-Möglichkeiten stehen mir zur Verfügung?
  • Wie wird Erfolg nach 3, 6 und 12 Monaten konkret bewertet?

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