So funktioniert die Social Learn Methode

Von Antonia Laier | Allgemein

Mai 07
Online Marketing Experte im Interview

Mehr Lernerfolg durch kollaborativen Austausch in sozialen Medien und Plattformen – auf diesem Prinzip basiert die Social Learn Methode . Was das didaktische Konzept außerdem beinhaltet, erklärt SMA-Lehrgangsleitung Kordula Müller im Interview.  

Was ist die Social Learn Methode? 

Kordula Müller: „Die Social Learn Methode ist als Lernkonzept zu verstehen. Sie fußt auf vier elementaren Säulen: Die Lernplattform, auf der die Lernenden alle Lerninhalte finden, also die Unterrichtseinheiten, die Module und die Online-Tests. Die zweite Säule sind unsere Experten, die innerhalb dieser Online-Vorlesungen ihr „Daily Business“ teilen und ihre Expertise weitergeben. Dann haben wir als dritten Schwerpunkt unsere Facebook Learn Community und als vierte Säule unser Tutoring

Kordula Müller und Antonia Laier im Interview auf der Learntec!
Hier sehen Sie das komplette Interview mit Kordula Müller auf der Learntec 2020 in Karlsruhe

Die Facebook Learn Community ist eine geschlossene Facebook-Gruppe, in der die Teilnehmenden sich untereinander austauschen können. Dort sind auch die Dozenten und unser Tutor aktiv. Wenn die Teilnehmer einmal eine Weiterbildung gebucht haben und in dieser geschlossenen Learn Community Mitglied sind, dann haben sie lebenslanges Zugangsrecht.

Im Fokus: Austausch mit anderen und lebenslanges Lernen   

Das ist auch der Dreh- und Angelpunkt unserer ganzen Weiterbildung: Social Learning heißt vor allem: Austausch mit anderen. In der heutigen Zeit ändert sich sehr schnell sehr viel und man muss immer am Ball bleiben. Nach der Weiterbildung hört der Wissensaufbau also nicht auf, sondern er geht weiter. Und das ermöglichen wir mit diesem Lernkonzept. 

Die vier Säulen der Social Learn Methode

Das heißt man hat jederzeit jemanden zur Seite, der einem weiterhelfen kann – sei es der Tutor oder auch ein Mitlernender? 

Kordula Müller: „Genau, man ist wirklich auf allen Ebenen miteinander verknüpft. Wir haben Expertenchats, das heißt unsere Dozenten geben regelmäßig Live-Sessions, um über aktuelle Themen aufzuklären. Beispielsweise hatten wir ein Webinar-Special  zur DSGVO von unserem Anwalt Dr. Carsten Ulbricht, als das ein großes Thema war. Es gibt außerdem den Tutor – man kann ihn anrufen, eine E-Mail schreiben oder auch anchatten in der Community. Das gilt auch für die Alumnis, d.h. die ehemaligen Teilnehmer, die noch in der Gruppe aktiv sind. Es gibt zahlreiche Kontaktpunkte.“

Wie fällt das Feedback der Lernenden aus? 

Kordula Müller: „Das ist sehr positiv. Auf Fernstudiumcheckbeispielsweise werden wir jedes Jahr ausgezeichnet. Unter an derem wird unsere Benutzeroberfläche immer wieder gelobt und auch die Betreuung sticht heraus. Wir haben aktuell auf Fernstudiumcheck eine Weiterempfehlungsrate von 99 Prozent und ich glaube jeder, der bei uns eine Weiterbildung gemacht hat, weiß auch warum: Persönlicher geht es nicht. Social Learning ist einfach aktueller denn je. Daher ist das Feedback sehr gut.“ 

In zwei Sätzen: Was macht das Besondere der Social Learn Methode aus? 

Kordula Müller: „Das ist zum einen der lebenslange Zugriff auf die Lerninhalte, auch nach Abschlussder Weiterbildung. Und der zweite Vorteil ist, dass unsere Dozenten Koryphäen auf ihrem Gebiet sind und beispielsweise eigene Agenturen mit großen Kunden haben. Unser Dozent Helge Ruff hat mit seiner Agentur „One Two Social“ Größen wie KFC an Bord.“ 

Also die Experten und der lebenslange Zugriff, das macht unser Social Learning aus. 

Über den Autor

Antonia Laier ist Online-Redakteurin bei WEKA MEDIA. In dieser Funktion verantwortet sie die Content-Strategie des Geschäftsbereichs Digitales Lernen, textet aber auch leidenschaftlich gerne selbst. Ihre Schwerpunkt-Themen sind Agilität, New Work und die digitale Transformation in der beruflichen Weiterbildung.